Getreide für die Kleinsten – Was eignet sich am besten für Babys Bäuchlein? *in Kooperation mit Milupa

Hallo ihr Lieben,
ich hatte euch ja vor einiger Zeit bei Instagram schon berichtet, dass ich gemeinsam mit einigen anderen Blogger-Mamas Teil einer richtig coolen Kampagne von Milupa sein darf: Es geht um die Ernährung unserer Kleinsten und ganz speziell um das beste Getreide für Babys Bäuchlein.

Dafür bin ich ja jetzt auch unter die Getreidebauern gegangen und trotz meiner nicht existenten gärtnerischen Fähigkeiten wuchert das Getreide auf meinem Fensterbrett geradezu. Ich bin ja schon ein bisschen stolz.

Getreide sollten in der Ernährung von Babys und Kleinkindern einen hohen Stellenwert einnehmen. Sie sind eine gesunde Quelle für Kohlenhydrate und Ballaststoffe (Gilt nur für Vollkornprodukte!) und sie beinhalten zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe, die für die Entwicklung von Babys und Kleinkindern unerlässlich sind. Kohlenhydrate liefern kostbare Energie, die Babys vor allem zur Versorgung des Gehirns benötigen und Ballaststoffe aus dem vollen Korn sorgen für eine gesunde Darmflora.

Deshalb gibt es ab der Beikosteinführung, welche um den 6. Lebensmonat stattfinden sollte, für die Kleinen Getreide-Obst-Breie und Milchbreie. (Zu diesem Thema habe ich HIER ein paar unserer Erfahrungen geteilt.)

Beginnt man aus bestimmten Gründen schon vor dem 6. Monat mit der Beikost, sollte man übrigens auf glutenfreie Getreide, wie zum Beispiel Reis zurückgreifen, da glutenreiche Getreide (Gluten=Klebereiweiß) den kleinen, oft noch unreifen Darm stark beanspruchen könnten. (Für Klein C. gab es jedoch nie viel Reis – auch keine Baby-Reiswaffeln. Reis enthält ziemlich viel Arsen und wird bei uns daher sparsam dosiert. (Quelle: http://www.bfr.bund.de)

Ab dem 6. Monat eignet sich eine schrittweise Integrierung verschiedener Getreide (z.B.  Hafer, Dinkel, Weizen, Roggen oder Hirse) in den Ernährungsplan, um einer abwechslungsreichen Ernährung beizutragen.

Im ersten Lebensjahr ist es übrigens ratsam, auf Baby-Getreideflocken zurück zu greifen, da sich das Immunsystem der Kleinen erst entwickelt. Diese Baby-Getreideflocken sind keimarm, unterliegen höheren Qualitäts- und Sicherheitsstandards (z.B. strengere Vorgaben bei Transport und Lagerung und spezielle, intensive Reinigung von Körnern und Maschinen bei der Ernte) und sie sind leichter verdaulich, als gewöhnliche Getreideflocken.

Ist der Mittagsbrei, bestehend aus Gemüse und Kartoffeln und ab und zu Fleisch oder Fisch, erfolgreich eingeführt, gibt es zum Abendessen einen Getreidebrei. Da meine Tochter bis zu ihrem ersten Geburtstag noch extrem viel gestillt hat, gab es bei uns einen Getreide-Obst-Brei, bestehend aus Dinkel-Schmelzflocken und ungesüßtem Obstmus.  Dinkel hat ein leicht nussiges Aroma, das mögen viele Babys. Dinkel ist quasi die Urform unseres heutigen Weizens, er enthält aber mehr Vitamine und Mineralstoffe.  Empfohlen wird abends ein Getreide-Milchbrei, bestehend aus Getreideflocken und Kuhmilch.  Da muss jeder seinen Weg finden. Später gab es hier auch öfter mal einen schönen Grießbrei aus Weizen- oder Dinkelgrieß zum Abendessen. Gesüßte, vorgefertigte Abendbreie würde ich persönlich übrigens nicht kaufen –  mein Baby braucht kein Abendessen mit Stracciatella-Flavour 😉

Als unsere Tochter dann ein bisschen älter als ein Jahr alt war, wollte sie ihren Abendbrei nicht mehr. Seitdem isst sie abends Brot aus geschrotetem Vollkorngetreide(Ohne Rinde! Madame ist kaufaul.) mit Frischkäse, Gemüseaufstrich, Kräuterquark oder auch mal mit Leberwurst. (Würde sie schon an den Kühlschrank kommen, würde sie wohl Wurst mit Wurst essen. Argh.)

Zum Frühstück hat sie sehr lange ein Baby-Müsli gegessen,  also eigentlich auch einfach Baby-Getreideflocken mit Früchten. Seit einer Weile gibt es hier nun jeden Morgen ein richtiges Kinder-Müsli mit Haferflocken. Kernig, mit Stückchen von Trockenfrüchten, manchmal mit Nüssen und mit frischer Bio-Milch. Hafer enthält sehr viel Eisen und viele wichtige Vitamine. Ich bin heilfroh, dass sie das so gern isst. Wenn Madame nämlich nicht richtig frühstückt, ist hier bis zum Mittagessen der Wurm drin – ich höre im Minutentakt „Mama, Njam-Njam!“, aber nichts ist ihr genehm. Brot zum Frühstück geht hier noch gar nicht, davon isst sie viel zu wenig und nährstofftechnisch kommt es auch nicht an ein Müsli mit guter Milch ran. Weil viele Kinder nur sehr kleine Portionen und prinzipiell eher wenig essen, ist es umso wichtiger, dass die angebotene Nahrung möglichst nährstoffreich ist. Da liegt man mit einem schönen Müsli selten falsch.

Ich freue mich über euer Feedback!

Liebste Grüße

Maria

2 Comments

  1. Hallo Maria, wie bereitest du das Frühstück-Müsli genau zu? Weichst du die Haferflocken in der Milch ein oder kochst du sie kurz auf? Ich habe auch eine kleine Tochter von fast zwei Jahren. Zum Frühstück isst sie allerdings nicht besonders gut, deshalb bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen. Vielen Dank & herzliche Grüße, Anja

  2. Wobei die Eisenaufnahme durch die Milch gehemmt wird, soweit ich weiß. Da müsste das Müsli besser mit O-Saft gegessen werden…

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