Schenkt Babys Bäuchlein mehr Aufmerksamkeit. *in Kooperation mit Milupa

Wie entscheidend das Bäuchlein für das Wohlbefinden eines Babys ist, wurde mir erst nach der Geburt des Schimmerschuhs bewusst. Ich war völlig unvorbereitet auf das, was uns erwartete. Fast drei Monate hat unser Mädchen unter fiesem Bauchweh gelitten und unser gesamtes Familienleben wurde zeitweise davon bestimmt. Bis wir rausgefunden hatten, warum sie so viel weinte, verging viel Zeit. Und hätte ich ein wenig mehr Vorwissen zur gesamten Thematik gehabt, wär es mir bestimmt leichter gefallen, es anzunehmen.Um Babys Bäuchlein mehr Aufmerksamkeit zu schenken und über seine wichtige Rolle im gesamten Entwicklungsprozess zu informieren, hat Milupa die Bäuchlein Blubbern (= Das, was wir alle so liebend gern machen, wenn wir den nackigen Bauch unserer kleinen Monster auf dem Wickeltisch vor uns liegen haben und ich auf dem folgenden Bild vergeblich versuche ;D!) Kampagne ins Leben gerufen. Mit Hilfe von Ernährungswissenschaftlern und Muttermilchforschern hat Milupa für uns Eltern super interessante Wow Facts zusammengetragen, die uns ein bisschen besser verstehen lassen, was in den Bäuchen unserer kleinen Monster los ist.

Marry Kotter Milupa 3

Die Wow Facts zu Babys Bäuchlein

Muttermilch ist ein Genie-Streich der Natur!

Sie ist unumstritten das Beste, was wir unseren Babys bieten können und die weibliche Brust ist echt ein Wunderwerk. Muttermilch enthält eine Menge Antikörper, ist immer genau auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt und ist stets in perfekter Trinktemperatur und Zusammensetzung vorhanden. Während einer einzigen Stillmahlzeit verändert sich der Gehalt der Milch – mit der dünnen Vormilch wird der erste Durst gestillt, bevor die sättigende, energiereiche Hintermilch einschießt. Möchte oder kann eine Mama ihren Säugling nicht stillen (Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie zermürbend es sein kann, wenn es nicht gleich klappt und bin absoluter Gegner stillbezogenen Mütterbashings!) , ist die einzige Alternative eine altersgerechte, industriell hergestellte Säuglingsnahrung. Kuhmilch allein deckt den Nährstoffbereich eines Babys nicht.

Der Darm ist ein Schwerstarbeiter.

Der Darm eines Babys arbeitet doppelt so schnell wie der eines Erwachsenen. Kein Wunder – er muss die Darmflora und das Immunsystem aufbauen, ununterbrochen Krankheitserreger abwehren und auch zusätzlich noch die Nahrung verdauen. Und all das von Null auf Hundert – in Mamas Bauch gab es quasi nichts für ihn zu tun und ab dem Tag der Geburt wird er mit all diesen Aufgaben überhäuft. Dass das nicht gleich immer rund läuft, wundert da wohl niemanden.

Daraus ergibt sich: Verdauungsprobleme bei Säuglingen sind (leider) ganz normal.

Jedes zweite bis dritte Baby leidet in den ersten Lebensmonaten ähnlich wie unser Schimmerschuh unter Blähungen und Verstopfung oder auch Durchfall. Der Darm muss sich erst an seine neuen Aufgaben gewöhnen und die Darmflora muss sich erst noch ausbilden. Und bis er seine Pflichten reibungslos erfüllt,  gibt’s leider häufiger Bauchweh. Bei uns war es übrigens wirklich nach den ersten drei Monaten mit einem Schlag vorbei. Ist wohl was dran am Namen Dreimonats-Koliken. P.S.: Windsalbe, Babymassage, Fliegergriff, Körnerkissen und mit den Beinchen „Fahrrad fahren“ waren unsere Mittel der Wahl bei Bauchweh.

Der Darm ist das größte Organ des Menschen.

Das Verdauungssystem des Menschen wird bis zu 8 Meter lang und schon der Darm eines Neugeborenen misst im Schnitt fast 3 Meter.  Er beinhaltete 100 Billionen Bakterien und diese machen bei einem Erwachsenen zwischen einem und zwei Kilo Körpergewicht aus. Würde man den Darm eines Erwachsenen auffalten wäre er 32 Quadratmeter groß – das liegt an den Millionen von fingerähnlichen Einstülpungen, den Darmzotten.

Der Darm leistet einen großen Beitrag zu Babys Wohlbefinden.

Er wird nicht ohne Grund häufig als zweites Gehirn bezeichnet – im Darm findet man mehr als 100 Millionen Nervenzellen. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse tauschen die Nervenzellen im Hirn Informationen mit denen im Darm aus. Deshalb schlagen uns Trauer, Wut, Angst und Enttäuschung auch oft auf den Magen. Und deshalb weinen Babys bei Hunger auch so herzzerreißend.  Das gleiche gilt für ältere Kinder: Wenn ich den Schimmerschuh nach dem Mittagsschlaf und VOR dem Vesper aus der Kita abhole, ist ihre Laune häufig zum Davonlaufen. Du bist eben nicht du, wenn du hungrig bist.

Marry Kotter Schimmerschuh

 

Ich hoffe, ihr konntet ein paar nützliche Infos über Babys Bäuchlein mitnehmen. Wenn euch das Thema „Bauchweh bei Babys“ gerade beschäftigt, könnt ihr diesen älteren Artikel von mir lesen, in dem ich unsere Erfahrungen mit euch geteilt habe. Und wenn ihr mögt, teilt doch euer Bäuchlein-Blubber-Bild bei Instagram oder Facebook und verseht das Bild mit dem Hashtag #bäuchleinblubbern .

Habt es fein,

eure Maria

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Milupa entstanden.

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