Unser Marabou Moment: Von Kindheitserinnerungen und einer Schokoladenverkostung + Schokoladen-Gewinnspiel *Werbung

Oh happy day – ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!

Habt ihr das auch? Diese eine Süßigkeit, die euch sofort in eure Kindheit zurückkatapultiert, wenn ihr sie euch auf der Zunge zergehen lasst? Ich hab davon nicht nur eine, sondern ein paar viele (Ich war schon immer ein verfressener Süßschnabel, ich hätte mich ausschließlich von Naschereien ernährt, wenn Mutti nicht interveniert hätte!), aber mit Marabou verbinde ich  tatsächlich eine ganz besonders schöne Erinnerung.Continue reading →

Rezept: Mini Cinnamon Rolls

Ihr Lieben,

fehlt euch noch eine Idee, was ihr am Wochenende backen könntet? Oder braucht ihr noch ein Mitbringsel für eine liebe Freundin? Ich habe heute mein Zimtschnecken-Rezept ein bisschen umgewandelt und eine handliche Mini-Version der süßen Rollen gebacken. Fräulein Schimmerschuh ist hin und weg – die sind einfach perfekt für Kinderhände!

Was ihr für den Hefeteig braucht:

  • 120 ml Milch
  • 1/3 Würfel frische Hefe oder ein halbes Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 40 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl

Was ihr tun müsst:

Mit dem Thermomix:

1. Milch, Hefe und Zucker 3 Minuten/ 37 °C/ Stufe 2 verrühren. 10 Minuten ruhen lassen.
2. Restliche Zutaten hinzugeben und 3 Minuten/ Teigknetstufe verkneten.
3. In eine Schüssel umfüllen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt, an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. Kurz mit den Händen verkneten, den Teig halbieren und die erste Hälfte in ein Rechteck (ca. 24×16 cm groß )ausrollen. Der Teig sollte so dünn wie möglich sein.

Alternativ:

Milch in der Mikrowelle lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröseln, Zucker hinzugeben, verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Zu den restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich verkneten. Mit einem angefeuchteten Tuch abgedeckt, 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmals kurz mit den Händen verkneten, Teig halbieren und ein Rechteck (ca. 24×16 cm) ausrollen. Der Teig solltest dünn wie möglich sein. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

Was ihr für die Füllung braucht:

  • 70 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 TL Zimt

Was ihr tun müsst:

Das erste Rechteck mit der Hälfte der weichen Butter bestreichen. Aus den restlichen Zutaten eine Mischung herstellen und die Hälfte davon über die Butter streuen. Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein Blech legen und erneut 10 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad Ober-Unterhitze ca. 10-12 Minuten backen, aber nicht zu braun werden lassen – dann werden sie trocken. Währenddessen die zweite Teighälfte wie die erste verarbeiten. (Wenn ihr den gesamten Teig mit einmal ausrollt, werden die Schnecken zu groß und zu dick. Wenn es euch zu lange dauert, könnt ihr das aber trotzdem machen.)

Was ihr für die Glasur braucht:

  • 75-100 g Puderzucker
  • 1 EL kalten Espresso oder starken Kaffee (Alternativ Milch, falls Kinder mitessen!)
  • 1 EL geschmolzene, etwas abgekühlte Butter

Was ihr tun müsst:

Alles verrühren und über die abgekühlten Schnecken geben.

Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Verschenken!

Eure Maria

 

Rezept: Königsberger Klopse

Ihr Lieben,

nachdem ich letztens in den Stories gezeigt hab, dass es bei uns Königsberger Klopse gab, habt ihr mir wahnsinnig viele Nachrichten mit der Bitte um ein Rezept geschickt. Das war gar nicht so easy abzutippen, da ich fast immer nach Gefühl koche. Eigentlich ist es aber gar nicht schwer: Als erstes braucht ihr eine kräftige Brühe, in der ihr später die gut gewürzten Hackfleischbällchen gar ziehen lasst. Dann bereitet ihr eine Mehlschwitze zu, die ihr nach und nach mit der Brühe verdünnt. Zum Schluss wird alles gewürzt und abgeschmeckt und schon ist’s fertig! Das Rezept reicht für 4 Personen.

Was ihr für die Brühe benötigt:

  • Ein Bund Suppengrün, geputzt (Karotte, Sellerie, Porree)
  • Eine Zwiebel, geschält und geviertelt
  • Einen Liter kochendes Wasser
  • Zwei Lorbeerblätter
  • Fünf Pimentkörner
  • Salz und Pfeffer
  • Zwei TL gekörnte Brühe

Was ihr tun müsst:

Gebt alles in einen großen Topf und lasst es ca. 45 Minuten kochen. Gießt das Ganze durch ein Sieb und fangt die Brühe auf. Gebt die Brühe zurück in den Topf.

Was ihr für die Klopse benötigt:

  • 500g Gehacktes vom Metzger, gemischt
  • Eine halbe Zwiebel, feingehackt
  • Zwei Gewürzgurken, fein gehackt
  • Eine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Zwei TL Senf
  • Ein altbackenes Brötchen,  gewürfelt
  • Ein Ei
  • Salz und Pfeffer (Viel davon!)

Was ihr tun müsst:

Gebt zuerst das Brötchen mit Ei und Senf und einem Schluck Brühe von den Gewürzgurken in eine Schüssel und lasst es aufweichen. Zerdrückt es ruhig ein wenig mit einer Gabel. Gebt nun den Rest der Zutaten dazu und vermengt alles. Formt kleine Klopse daraus und lasst diese in der simmernden Brühe für ca. 10 Minuten gar ziehen.

Was ihr für die Sauce benötigt:

  • 100g Butter
  • 100g Mehl
  • Ca. einen Liter von der Brühe
  • Ein Glas Kapern
  • Den Saft einer halben Zitrone
  • Eine Prise Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • 100 g Sahne

Was ihr tun müsst:

Bereitet in einem anderen Topf nun die Mehlschwitze zu. Gebt dafür die Butter in den heißen Topf, lasst diese schmelzen und fügt anschließend das Mehl hinzu. Lasst das Ganze unter ständigem Rühren kurz bräunen und beginnt nun Brühe anzugießen. Rührt diese gut unter, bis sich die Masse verbunden hat, bevor ihr weitere Brühe angießt. Wenn die Sauce eine angenehme Konsistenz hat, hört ihr auf Brühe zuzugießen und lasst das Ganze für einige Minuten unter ständigem Rühren weiterköcheln. Würzt nun mit Zitronensaft, Salz, Zucker und Pfeffer und gebt Sahne und die Kapern (Inklusive Flüssigkeit!) hinzu. Zum Schluss kommen die Klopse in die Sauce. Ich reiche dazu am liebsten Reis, aber auch Kartoffeln passen sehr gut.

Lasst es euch schmecken.

Viele liebe Grüße

Maria

 

 

Thai Fondue

Ihr Lieben,

ihr habt Lust auf einen geselligen Abend, aber Raclette und das klassische Fondue sind euch zu fettig und außerdem habt ihr keine Lust auf den Gestank in der Wohnung? Dann ist Thai Fondue genau das Richtige für euch. Ursprünglich gehört auch hier eine Grillplatte dazu, die ist meiner Meinung nach aber gar nicht nötig. Wir nutzen ein elektrisches Fondue und die Basis bildet hier eine kräftige Kokosbrühe, in der dann allerlei Leckereien gegart werden. Das Gemüse bleibt dabei wunderbar knackig und bissfest.

Kokosbrühe

Was ihr für die Brühe benötigt:

  • Zwei Dosen Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL rote Currypaste
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben
  • Zwei Stängel Zitronengras, mehrfach mit der Rückseite eines Messers angeschlagen
  • Zwei Knoblauchzehen, gepresst
  • Den Saft einer Limette
  • 2-3 EL Sojasauce

Was ihr tun müsst:

Erhitzt alles im Fonduetopf und lasst die Brühe 15 Minuten leicht köcheln. Kurz bevor es losgeht und alle am Tisch sitzen, entnehmt ihr die festen Zutaten.

Zutaten, die ihr in der Brühe garen könnt:

Gemüse

  • Pak Choi
  • Möhre, mit dem Sparschäler in Streifen gehobelt
  • Zuckerschoten
  • Babymais
  • Champignons, halbiert
  • Shitakepilze
  • Sojasprossen

Fisch und Fleisch

  • Garnelen
  • Lachs, gewürfelt
  • Entrecote, vom Fleischer in ganz dünne Scheiben geschnitten
  • Hackbällchen, gewürzt mit Knoblauch, Sojasauce, gehacktem Zitronengras und Ingwer

Dazu reichen wir Reis und verschiedene Saucen. Jeder gibt etwas in den Fonduetopf und isst die gegarten Zutaten dann zusammen mit Reis, etwas Kokosbrühe und dazu die Dips.

Korianderdip

Was ihr für den Korianderdip benötigt:

  • 4 EL Sojasauce
  • 2 EL Wasser
  • Ein halbes Bund Koriander, fein gehackt
  • Eine kleine Chilischote, entkernt und fein gehackt
  • Saft einer Limette
  • Was ihr tun müsst:

Alles verrühren und eine halbe Stunde ziehen lassen.

Sesammajo

Ihr benötigt:

  • 2 EL Sesam
  • 5 EL Majonaise
  • Saft einer halben Limette
  • 1-2 TL Sojasauce

Was ihr tun müsst:

Röstet den Sesam in einer Pfanne an, bis er Farbe annimmt. Verrührt alles miteinander.

Erdnusssauce

Das Rezept für meine liebste Erdnusssauce findet ihr HIER.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Viele liebe Grüße

Eure Maria

 

 

 

 

 

 

Gut essen in der Autostadt – Geht das? *enthält Werbung

Ihr Lieben,

heute möchte ich euch von unseren beiden Besuchen in der Autostadt in Wolfsburg berichten. Ich wurde eingeladen, um das breitgefächerte kulinarische Angebot kennenzulernen – also kurz gesagt, um das zu tun, was ich am besten kann: essen!

Das besondere daran? In sämtlichen Restaurants der Autostadt wird ausschließlich saisonal, frisch, regional und mit Zutaten bio-zertifizierter Zulieferer gekocht!

Bei unserem ersten Besuch gab es gleich zu Beginn ein schnelles Mittagessen in der Trattoria Barolo, um anschließend gut gestärkt mit Daniel Kluge, dem Chefkoch des mit Abstand besten Restaurants der Autostadt kochen. Im Chardonnay haben wir dann auch zu Abend gegessen: Ein fantastisches 5-Gänge-Menü, das sowohl die Lachsforelle, die wir am Nachmittag entgräten durften, als auch unsere eigenen Rote-Beete-Tortellini beinhaltete.

Gegrilltes Thunfischsteak mit Antipasti und Salat im Barolo
Lachsforelle mit gegrilltem Lauch, knuspriger Lachshaut, eingelegten roten Zwiebeln und Pastinakenpürree im Chardonnay

Am nächsten Tag besuchten wir als erstes die Eismanufaktur und stellten unser eigenes Erdbeereis her. Danach ging es zum Mittagessen in den Beefclub, wo wir uns ein leckeres Rinderfilet mit Café de Paris Butter teilten – mehr ging nämlich einfach nicht rein.

Rinderfilet mit Café de Paris Butter und Grillgemüse im Beefclub

Zum Abschied unseres ersten Trips durfte ich in der Lagune am kalten Stein mein eigenes Eis aus verschiedenen Zutaten zusammenmischen. Joghurteis mit Amarenakirschen, Browie Stückchen und Zartbitterschokolade – oh my.

Mein selbstkreiertes Eis vom kalten Stein in der Lagune

Unser zweiter Besuch stand ganz im Zeichen des „Gut Essen“ Events. Jedes Jahr im Oktober präsentieren sich sämtliche Zulieferer und die einzelnen Restaurants der Autostadt und stellen ein riesiges Gourmet-Event für ihre Gäste auf die Beine.

Frische Kartoffelchips mit Aioli beim Gut Essen Event

Der Abend war wirklich wunderbar und wir haben sofort beschlossen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein wollen. Das Angebot war endlos, wir haben vier Stunden geschlemmt und sind danach kugelrund und glücklich ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag durften wir noch das letzte Restaurant der Autostadt testen – die Pizzeria A Mano auf der Piazza. Wir hatten eine leckere Pizza mit Kürbis und Prosciutto, sowie gegrillten Parmesan mit Serrano Schinken als Vorspeise. Lecker!

 

Wer also bisher dachte, die Autostadt Wolfsburg würde sich nur für Auto-Liebhaber lohnen, den kann ich eines Besseren belehren: Essen kann man dort wirklich, wirklich gut. Ich freu mich auf meinen nächsten Besuch!
Habt es fein,

eure Maria!